Lehrpfad „Birnenkulturweg“

Pflanzung von Bäumen: Der Lehrpfad „Birnenkulturweg“ nimmt Formen an

Die Birne als wichtige Obstart gerät immer mehr in Vergessenheit. Um einige der alten, lokalen und selten gewordenen Sorten zu präsentieren und Nutzungsmöglichkeiten in Erinnerung zu rufen, wurden im Tierpark Sommerhausen einige Birnbäume gepflanzt. Dank der fleißigen Mithilfe von vielen Schülern der Realschule am Maindreieck und einiger Erwachsener konnten alle Bäume fachgerecht gepflanzt werden. Besonders mühsam war der nötige Bodenaustausch. Der vorhandene Sand musste bis einen Meter tief durch gute Erde ausgetauscht werden, dazu wurden über vier Tonnen Erde per Schubkarren bewegt.

Da es von vielen der benötigten alten und seltenen Sorten seit Jahrzehnten keine Bäume mehr in einer Baumschule gibt, müssen einige der gepflanzten Birnen veredelt werden. Dazu wird es am 27.04.2019 einen Kurs zur Veredelung von Bäumen geben, den unser Verein anbietet.

Im Frühling werden auch sechs große Schilder zur Thematik „Birne“ und zu jeder Sorte eine Beschreibung aufgestellt. Auch ein bewegliches Memory mit unterschiedlichen Früchten wird dabei sein.

 

Landesgartenschau Würzburg

Anfang Oktober wurde unser Projekt „Birnenkulturweg“ öffentlichkeitswirksam präseniert.  Ebenso konnten die bereits durchgeführten Aktionen im Bereich Streuobst von OGV Ochsenfurt und Realschule am Maindreieck dargestellt werden.

 

 

Unsere Jugendgruppe: Aktiv im Haus Franziskus

Die Jugendgruppe des Obst- und Gartenbauvereins Ochsenfurt fertigte zusammen mit einigen Senioren des Haus Franziskus an zwei Terminen kurz vor und kurz nach den Sommerferien eine Ohrwurmbehausung. Unter der Anleitung von Ergotherapeutin Claudia Schenke haben die Senioren und die Kinder zusammen gearbeitet. Auf eine stabile Bodenplatte mit großem Loch wurde ein stabiler Oberbau als Wand geflochten. Hierzu wurde in Wasser eingeweichtes Peddigrohr verwendet. Die Behausung wurde dann mit Stroh ausgefüllt. Sowohl den Bewohnern des Haus Franziskus als auch den bastelbegeisterten Kindern gefiel die Aktion sehr gut. Zukünftig werden in lockeren Abständen weitere Basteltage für Kinder und Senioren mit dem Thema „Garten“ folgen.

Pflanzenbörse April 2018

Am Samstag wurden wieder eifrig die verschiedensten Pflanzen weitergegeben: Überzählige Ableger, Knollen, Stauden, Zwiebeln und vieles mehr wurde abgegeben und von anderen Besuchern des Standes am Marktplatz gerne mitgenommen. Das perfekte Recycling! Ob Dahlien, die frostfrei im Keller überwintert wurden, Canna als schmucke Sommerblüte, Zitronenmelisse als duftende Staude für Tee, leuchtend blaue Traubenhyazinthen, verschiedenste Sorten von Tomaten und Kräutern, es war bestimmt für jeden was dabei! Eine erfolgreiche Aktion, die wir im nächsten Jahr wiederholen wollen!

Vortrag „naturnahe Gärten“

Mehr als 50 Interessierte und Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Ochsenfurt konnten sich in einem spannenden Fachvortrag über naturnahes Gärtnern ausführlich informieren. Titel der Veranstaltung war „Der Weg zum drei Zonen Garten“. Herr Gastl, Geograph, Gartenführer und Naturschützer zeigte an praxisnahen Beispielen aus seinem mehrfach ausgezeichneten Garten verschiedene Wege zu „mehr Natur“ in unserer Umwelt. Das „Kleine und Unbedeutende“ wieder entdecken und schätzen lernen ist wichtige Voraussetzung für naturnahes Gärtnern. Auch kritische Worte zur leider oft noch alltäglichen Praxis mit intensiver Düngung, Schädlingsbekämpfung und fremdländischen Pflanzen gab es. Nur ein artenreicher Garten mit vielen verschiedenen Pflanzen- und vor allem Insektenarten ist auf Dauer nachhaltig. Ziel muss ein Arbeiten mit der Natur statt gegen sie sein. Der „Hortus insectorum“ (siehe homepage dazu) von Herrn Gastl bietet dazu passende Beispiele, die zur Nachahmung einladen.

Schnittkurs Februar 2018

Erhaltung alter Streuobstbäume

Am 17.02.2018 gab es viele Informationen und Übungen zum Schnitt von alten Streuobstbäumen. Die Veranstaltung wurde veranstaltet von unserer Realschule und dem Obst-und Gartenbauverein Ochsenfurt. Die über 25 Teilnehmer, darunter auch einige Schüler und Kinder, konnten Grundlegendes zur Statik, den Wuchsgesetzen, der richtigen Ansatzstelle des Schnittes und dem Wert von Totholz und Baumhöhlen für die Natur erfahren. In der Praxis wurde dies an mehreren, seit vielen Jahren nicht mehr geschnittenen Bäumen verdeutlicht, wobei sich die Teilnehmer tatkräftig beteiligten. Streuobstbäume, die lange nicht mehr gepflegt wurden, brechen leichter zusammen und liefern weniger hochwertige Früchte. Zum Erhalt dieser landschaftsprägenden Bäume ist eine Pflege daher sinnvoll. Während des Wandertags der Realschule im September 2018 werden Schülerinnen und Schüler einiger Klassen wieder die Äpfel dieser Bäume ernten und verwerten.